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KI-Kamerasystem für das Elektroschrott-Recycling · Prototyp in Entwicklung

KI-basierte Beprobung von Elektroschrott: kostengünstig, schnell und sicher.

metora ist ein innovatives Deep-Tech-Start-up und entwickelt ein KI-basiertes Kamerasystem für die Beprobung von Elektroschrott. Das Kamerasystem lässt sich einfach am Förderband installieren und bestimmt den Gehalt an Edel- und Unedelmetallen im vorbeilaufenden Elektroschrott – um Größenordnungen kostengünstiger, schneller und sicherer als konventionelle Beprobungsmethoden.

Rendering: blaues Kameragehäuse mit metora-Logo auf einem schwarzen Gestell über einem Förderband
Prototypentwurf (Rendering)

Vorteile

  • Hohe Genauigkeit

    Hochmodernes KI-Modell mit der Genauigkeit konventioneller Beprobungsmethoden.

  • Kosteneffizient

    Deutlich kostengünstiger als konventionelle Beprobungsmethoden.

  • Sicher

    Prinzipbedingt immun gegen Betrug und menschliche Fehler.

  • Schnelle Ergebnisse

    Ergebnisse innerhalb weniger Stunden.

So funktioniert metora

  1. Erkennen

    Die Kamera erkennt vorbeilaufende Leiterplatten, verfolgt sie und wählt jeweils eine geeignete Aufnahme aus.

  2. Bestimmen

    Ein KI-Modell, trainiert auf eigenen Bild- und Labordaten, bestimmt aus der Aufnahme den Metallgehalt der Platine – Gold, Silber, Palladium, Platin, Kupfer und Aluminium.

  3. Nachvollziehen

    Erfasste Platinen landen mit Bild, ID und Schätzwert in der Web-App – gruppierbar zu Chargen (in der App: Lots), mit Summen und Verteilungen je Charge.

Vom Band zur Schätzung

Illustrative Demo · Beispieldaten
Ausgewählte BeispielaufnahmeA-01
Platinenje Platine

Übersicht der Beispielsequenz

Ergebnisse: 3 von 3

Summe Gold0,090 gSumme aus 3 von 3 Werten
Summe Silber0,120 gSumme aus 3 von 3 Werten
Summe Palladium0,012 gSumme aus 3 von 3 Werten
Summe Platin0,006 gSumme aus 3 von 3 Werten
Summe Kupfer54,000 gSumme aus 3 von 3 Werten
Summe Aluminium18,000 gSumme aus 3 von 3 Werten
Was die Demo zeigt – und was nicht

Die Demo läuft vollständig in Ihrem Browser mit festen Beispieldaten: Drei Platinen werden erkannt, aufgenommen und mit Beispielschätzungen für Au, Ag, Pd, Pt, Cu und Al versehen. Sie zeigt keine echte Kameraaufnahme, keine Modellausgabe und keine Verbindung zu einem Gerät. Die Schritte Erkennen, Aufnahme, Schätzung und Übersicht entsprechen dem Ablauf des Systems; Werte und Zeiten sind frei gewählt.

Echte Ergebnisse gibt es in der Web-App (externer Link, Login erforderlich)

Technologie und Stand der Entwicklung

Das Modell lernt aus Fotos von Leiterplatten-Fragmenten und deren tatsächlicher Materialzusammensetzung. Die Zusammensetzung der Trainingsdaten wurde in einem eigens entwickelten Analyseworkflow bestimmt.

Der aktuelle Prototyp wurde für mehrere Kategorien von Leiterplatten entwickelt und unter realen Bedingungen am Förderband erprobt. Im nächsten Schritt suchen wir Pilot- und Industriepartner, um das System an deren Material und Abläufen zu validieren – im Vergleich mit der bestehenden Beprobung.

Jede erfasste Platine als Datensatz: Bild, ID, Schätzwerte, Charge.

Die metora Web-App führt alle Schätzungen zusammen: je erfasster Platine mit Bild, ID, Zeitpunkt und Schätzwert je Metall, je Charge als Summe und Verteilung. Der Zugang ist für Kunden und Pilotpartner vorgesehen.

Beispielcharge (synthetisch)

3 Platinen
Demo-IDje Platine
A-01
  • Gold (Au)10 mg
  • Silber (Ag)20 mg
  • Palladium (Pd)2 mg
  • Platin (Pt)1 mg
  • Kupfer (Cu)12,000 g
  • Aluminium (Al)4,000 g
B-02
  • Gold (Au)30 mg
  • Silber (Ag)40 mg
  • Palladium (Pd)4 mg
  • Platin (Pt)2 mg
  • Kupfer (Cu)18,000 g
  • Aluminium (Al)6,000 g
C-03
  • Gold (Au)50 mg
  • Silber (Ag)60 mg
  • Palladium (Pd)6 mg
  • Platin (Pt)3 mg
  • Kupfer (Cu)24,000 g
  • Aluminium (Al)8,000 g
Summe Gold0,090 g
Summe Silber0,120 g
Summe Palladium0,012 g
Summe Platin0,006 g
Summe Kupfer54,000 g
Summe Aluminium18,000 g

Für wen wir bauen

Recycler und Scheideanstalten

Sie sehen den geschätzten Gehalt an Edel- und Unedelmetallen eingehender Leiterplatten, während das Material läuft – je erfasster Platine dokumentiert, je Charge zusammengefasst – nachvollziehbar in der Web-App.

Industriepartner

Das System wird über einem vorhandenen Förderband montiert. Wir suchen Partner aus Anlagenbau, Fördertechnik und Analytik, die den Prototyp mit uns an realen Linien validieren.

Investoren

metora verbindet eigene Hardware, ein KI-Modell und eine Auswertungssoftware. Der Prototyp ist erprobt; jetzt suchen wir Pilot- und Industriepartner. Unterstützt von aws, FFG, Land Tirol, greenstart und Startup.Tirol.

metora in Japan

metora ist J-Bridge-Partner von JETRO (Japan External Trade Organization) und für 2026 in der J-Bridge-Datenbank vielversprechender Unternehmen aus dem Ausland gelistet. J-Bridge ist die Open-Innovation-Plattform von JETRO, die japanische Unternehmen mit Start-ups aus dem Ausland verbindet. Japanische Unternehmen können über J-Bridge ein Meetup anfragen oder uns direkt schreiben.

Aktuelles

Termine, Auszeichnungen und Partnerschaften rund um metora.

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Laurenz Birnbaum und eine weitere Person mit dem hölzernen greenstart-Stern „greenstart 2025 metora“
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Programm14. Mai 2025

metora unter den TOP 10 von greenstart 2025

Der Klima- und Energiefonds hat metora in die TOP 10 des Jubiläumsjahrgangs 2025 seines Start-up-Programms greenstart aufgenommen.

UpdateStand der Quelle: 1. April 2026

metora ist J-Bridge-Partner von JETRO

metora ist Partner der J-Bridge-Plattform von JETRO (Japan External Trade Organization) und in der J-Bridge-Datenbank vielversprechender Unternehmen aus dem Ausland 2026 gelistet – der direkte Weg für japanische Unternehmen zu metora.

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Porträt Laurenz Birnbaum

Laurenz Birnbaum

Mitgründer – optische Systeme und Beprobung von Elektroschrott

M.Sc. Mechatronik, M.Sc. Engineering Physics
Porträt Aaron Schulz

Aaron Schulz

Mitgründer – KI, Computer Vision und Software

M.Sc. Physik, B.Sc. Informatik

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